Schlagwort-Archive: Staßfurt

Löderburger Schachtsee bei Staßfurt

Der Löderburger See ist ein Baggersee bei Löderburg im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.



Er entstand aus einem ehemaligen Tagebau, der 1918 eröffnet wurde. 1924 wurde die Kohleförderung eingestellt, bis 1930 wurde nur noch Abraum gefördert. Anfang der 1970er Jahre wurde der Restlochsee zu einem Naherholungsgebiet ausgebaut und im Juli 1977 eingeweiht. 1974 begann die Herstellung des heutigen Strandes. Nach 1990 wurde das Tourismuszentrum „Löderburger See“ privatisiert, bevor es der Gemeinde Löderburg 2001 rückübertragen wurde. Im Jahr 2002 wurden Sicherungsmaßnahmen an der Steilküste durchgeführt, ein Jahr später die Gaststätte und das Bad saniert. Eine Rutschbahn wurde 2004 eingeweiht. 2006 wurde die Löderburger See GmbH privatisiert. Ein neuer Campingplatz entstand 2008. Außer dem Touristenzentrum befindet sich am See eine Wasserskianlage.

Strandsolbad Leopoldshall in Staßfurt

Das einzigartige Strandsolbad in Staßfurt Leopoldshall ist immer einen Besuch wert.


Mit echtem Strand und einem Salzgehalt, welcher höher als die Nordsee ist, ist es einzigartig im Salzlandkreis und ganz Deutschland. Das Strandsolbad entstand als Folge eines Tagesbruchs im ausgehenden 19 ten Jahrhundert. Am 26.05.1929 wurde das Bad der Öffentlichkeit übergeben. Das Strandsolbad in Staßfurt erfreut sich wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung großer Beliebtheit. Das klare Wasser hat einen hohen Salzgehalt. Es ist das einzige Binnensolfreibad in Mitteleuropa. Die Schwimmplattform mit Rutsche und der Spielplatz sind besonders für Kinder ein Anziehungspunkt. Auf der Sommerterrasse mit Seeblick kann man in aller Ruhe die Sonne genießen. Das Strandsolbad hat vom Saisonbeginn Anfang Mai bis Saisonende Anfang September (je nach Wetterlage) täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. In den Ferien und bei sehr guter Wetterlage wird das Strandsolbad von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Jährlich finden die beliebten Strandfeste statt. Das Strandsolbad ist eine Station der Salzigen Tour in Staßfurt.

Wasserturm in Athensleben OT von Staßfurt

Der Ort Athensleben wird erstmals urkundlich im Jahr 1174 als Atteneslove und kirchlich im Jahr 1195 in einer Urkunde des Klosters „Unser Lieben Frauen“ in Magdeburg als Athensleue erwähnt.



Bis zum Jahre 1342 gehörte Athensleben zu Anhalt, danach politisch zu Magdeburg, kirchlich aber noch zu Halberstadt. Seit 2003 gehört Athensleben als Ortsteil zu Staßfurt. Der alte Wasserturm in Athensleben wurde im Jahr 1912 erbaut. Dieser wurde zu einem Aussichts turm umgebaut und ist seit dem Jahr 1998  ein interessantes Wanderziel geworden. Leider kann er jedoch nicht oft bestiegen werden, weil er nur unregelmäßig geöffnet wird.
Die Parkanlage im Umfeld vermittelt dem Besucher eine beschauliche Ruhe.

Biogasanlage in Staßfurt

Die Biomethangasanlage im Gewerbe- und Industriegebiet Nordost von Staßfurt wurde im Mai 2015 in Betrieb genommen.



Bei diesem Vorhaben handelt es sich um eine Investition von rund 14,5 Millionen Euro, so der Projektentwickler der Firma MVV Energie Mannheim Dirk Tempke. „Die Anlieferung von Mais und der Zuckerrüben erfolgt aus einem Umkreis von lediglich fünfzehn Kilometer.“ Als Gesellschafter fungieren das Unternehmen MVV, das aus den Stadtwerken Mannheim hervorgegangen, mehrheitlich in kommunaler Hand und einer der größten Energieinvestoren in Deutschland ist, sowie die Firma BayWa r.e. Bioenergie GmbH aus Regensburg. Diese Gesellschaft ist einer der führenden Projektentwickler im Bereich Biogas- und Wärmeprojekte. Mit der Inbetriebnahme der Anlage werden in Staßfurt jährlich rund 50000 Tonnen Mais, Zuckerrüben und Wirtschaftsdünger verarbeitet werden, sagte Tempke. Aus diesem Material sollen in einem Vermenter rund 700 Newtonmeter Methangas mit einem Brennwert von 60 Millionen Kilowatt-Stunden pro Jahr entstehen, die in das Gasnetz eingespeist werden sollen. Darüber hinaus werden mit der Anlage in Staßfurt jährlich rund 3,1 Millionen Kilowatt-Stunden Strom erzeugt, welche die Stadtwerke Staßfurt abnehmen.

Stadtsee in der Salzstadt Staßfurt

Der Stadtsee in der Salzstadt Staßfurt.



Bis zu sieben Meter tief sind Teile der Altstadt von Staßfurt abgesunken, als Folge unsachgemäßer Sicherung der Kalistollen aus dem 19. Jahrhundert. Mehrere hundert Gebäude, darunter die Stadtkirche und der Markt, mussten in den vergangenen fünfzig Jahren deshalb abgerissen werden. An dieser Stelle entstand der neue Stadt see um das Zentrum wieder aufzuwerten.
Der Stadtsee entstand im Rahmen des I B A Projektes Sachsen-Anhalt. Ein Besuch des Stadtseebereiches lohnt sich auf alle Fälle.